Unsere Mission

Wir ergreifen die Initiative, um für eine noch stärkere Inklusion in unserer Gesellschaft zu werben. Barrierefreiheit im Sport und insbesondere im Golfsport zu erzielen, ist unser erklärtes Ziel. Hierfür entwickeln wir konkrete Maßnahmen, finanzieren diese und setzen sie erfolgreich um.

Damit möchten wir aktiv dazu beitragen, dass der Golfsport in unserer Gesellschaft eine höhere Akzeptanz erreicht, mit positiven Auswirkungen in der öffentlichen Wahrnehmung und beim Image. Gleichermaßen möchten wir dem Golfsport zusätzliche wirtschaftliche Impulse vermitteln. Wir starten in Deutschland, aber unser Ziel ist es unsere Initiative schrittweise in Europa einzuführen und zu positionieren. Unsere Strategie ist langfristig ausgerichtet. Alle unsere Aktivitäten unterliegen einer gesellschaftspolitischen und sozialen Verantwortung. Im Kontext dessen ist unser Handeln ökonomisch verantwortungsbewusst geprägt. 

 

Warum konzentrieren wir unsere Energien zunächst auf Golf?

Persönliche positive Erfahrungen unseres Chairman Ralf Bockstedte mit dem Golfsport gaben den Ausschlag für die Konzentration auf den Golf. Wie in keiner anderen Sportart, lässt es sich hier auf Augenhöhe mit jedermann spielen. Golf steht für internationale Normen sowie Etikette und Werte wie Ehrlichkeit, Respekt, Regeltreue, Fairplay, Toleranz, einen guten Umgangston und Zuverlässigkeit. Ab 2016 ist Golf außerdem olympische Disziplin und wird so einem breiten Publikum näher gebracht.

„96% der deutschen Bevölkerung (Nicht-Golfer) haben eine überwiegend negative Meinung über Golf. Assoziationen sind: zu teuer, für Reiche, Luxus, für Snobs, Spießer, Angeber, elitär, langweilig und unbeliebt.“

 

Trotzdem können sich 56% der Befragten vorstellen Golf auszuprobieren. Durch Ausprobieren verändert sich die Wahrnehmung nachweislich positiv. Die Imageprägung erfolgt aus Sicht der Golfer, Nicht-Golfer und ehemaligen Probierern überwiegend durch Golfclubs. Das Ausprobieren der Sportart Golf hat mit großem Abstand den größten Einfluss auf das Image und kann es so positiv verändern. 

 

„Die überwältigende Mehrheit der aktiven Golfspieler haben von ihrem Sport ein positives Bild. Dieses ist geprägt von Bewegung, frischer Luft, Natur, Spaß, Entspannung, Ruhe und Konzentration“*

 

Die positiven Erfahrungen aus unseren Maßnahmen im Golfsport nutzen wir auch für andere Sportarten, die wir mit unserem Projekt vernetzen.


Der organisierte Golf in Deutschland und Österreich

In Deutschland gibt es derzeit ca. 640.000 registrierte Golfer, von denen 37% weiblich sind. Etwa 38% der registrierten Golfer sind über 61 Jahre alt. In Österreich gibt es ca. 80.000, europaweit 4,4 Millionen und weltweit ca. 70 Millionen aktive Golfer. 735 Golfclubs bieten ihren Mitgliedern in Deutschland auf 728 Anlagen (weltweit sind es ca. 37.200 Anlagen) die Möglichkeit Golf zu spielen. Der Deutsche Golf Verband (DGV) umfasst 846 Mitglieder, davon sind 665 eingetragene Vereine und 195 besitzen eine andere Rechtsform.

Größter Golfverein ist mit 23.000 Mitgliedern die Vereinigung clubfreier Golfspieler VCG e.V. Laut Angabe des DGV verfügt Deutschland über vier Millionen Golfinteressierte und 2,2 Millionen Golfspieler, davon sind 599.000 Verbandsgolfer und davon wiederum 450.000 Clubgolfer. Nach Verbandsangaben gibt ein Golfer pro Jahr für Reisen, Beiträge und Ausrüstung ca. 1.700 Euro aus. Insgesamt existiert derzeit ein nationales Marktvolumen von ca. zwei Milliarden Euro. Österreich generiert mit Golf ein Einkommen von 2,5 Milliarden Euro pro Jahr, wovon  der Umsatz mit Golf-Touristen ca. 404 Millionen Euro ausmacht. (Quelle: Statista 2015)
 

„Im Rahmen der Initiative „Natural Born Golfers“ haben sich weltweit ca. 150.000 Aktive und Sympathisanten von Crossgolf organisiert. Der Trend zum Crossgolf, einem ursprünglichen Golfsport, entspricht dem gesellschaftlichen Wandel in Richtung Unkonventionalität und Individualität. Der etablierte Golfsport hat es verpasst diesen stetig wachsenden Trend bei jungen Zielgruppen in eigenen Strukturen aufzufangen.“


Unsere Mission: Barrieren in den Köpfen abbauen

Die verpasste Chance den Golfsport für eine breitere Zielgruppe zu öffnen, können wir gemeinsam mit gesellschaftspolitisch relevanten Maßnahmen aufholen. Inklusion (Zusammengehörig) ist das Gegenteil von Exklusion (Ausgrenzung). Wenn jeder Mensch, mit oder ohne Behinderung, überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, in seinem Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene und gelebte Inklusion.

Barrierefreiheit unterstützt eine inklusive Gesellschaft einerseits physisch, indem es beispielsweise Menschen mit Handicap wie Rollstuhlfahrern ermöglicht wird bauliche Hürden zu überwinden. Barrierefreiheit hat andererseits aber auch etwas mit einer klaren geistigen Haltung zu tun. Ein Leben ohne Vorurteile, mit Offenheit und Toleranz gegenüber Menschen mit und ohne Handicap. Je mehr Menschen Inklusion aktiv unterstützen und selbst vorleben, desto vorurteilsfreier und offener wird unsere Gesellschaft. Für alle Menschen mit einem körperlichen, sozialen und geistigen Handicap. Aber auch für alle Menschen ohne merkliches Handicap. Mit dieser Philosophie bearbeiten wir die Aufgabe „Golfplätze noch stärker der Öffentlichkeit zu öffnen“.

*(Quelle: Imagestudie 09/2013, REPUCOM, im Auftrag DGV und VCG) In dieser Studie wurden Aspekte wie „Barrierefreiheit“, „Paragolf“, „Seniorengolf“, etc. nicht thematisiert.

Kontakt

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